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Schon seit langem wird von einem gravierenden
Bevölkerungsrückgang geredet. Hinter diesem so
nüchtern klingenden Begriff verbirgt sich eigentlich
nur eines – es werden immer weniger Kinder geboren.
Während früher vier und mehr Kinder keine Ausnahme
waren, kommen heute, statistisch gesehen, weniger als
anderthalb Kinder auf eine Familie. Mit anderen Worten
– es gibt mehr Familien mit nur einem oder gar keinem
Kind als Familien mit zwei, drei oder mehr Kindern.
Noch dazu wachsen viele Kinder heute nicht mehr in
einer Familie mit Vater und Mutter auf, sondern bei
allein erziehenden Elternteilen. Kein Wunder in einer
Zeit, in der mindestens jede dritte Ehe geschieden
wird. Das verändert gravierend das Umfeld, in dem
Kinder aufwachsen.
Manche schätzen sogar, dass es im Jahre 2080 nur noch
etwa 31 Millionen Bundesbürger geben wird, statt wie
heute etwa 80 Millionen. Das ist ein Rückgang von über
50 %.
Dieser Bevölkerungsrückgang beeinflusst nicht nur die
demografische Alterszusammensetzung der Bevölkerung.
Es werden irgendwann auch Arbeitskräfte fehlen, um die
Wirtschaft im gewohnten Umfang aufrecht zu erhalten,
die Beiträge zur Sozialversicherung fehlen, und die
Gesellschaft ist überaltert – mit all den Belastungen,
die dies mit sich bringt; Rente, Krankheit,
Pflegebedürftigkeit.
Umso wichtiger ist es also, an die Kinder zu denken
und ein Umfeld zu schaffen, in dem Kinder und
Jugendliche gefördert werden. Auch im Internet, einem
Medium, das für die Jüngeren beinahe noch wichtiger
ist als für alle früheren Generationen.
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